Schutzstreifen in der Soester Jakobistraße

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Was erstmal unspektakulär klingt, denn Fahrrad-Schutzstreifen sind in der Verkehrsplanung ganz alltäglich, wurde in der Soester Jakobistraße auf besondere Weise umgesetzt. Der Schutzstreifen verläuft in jener Einbahnstraße nämlich nicht - wie in der Regel üblich - am Fahrbahnrand, sondern in der Fahrbahnmitte. Dies hat den Vorteil, dass Radfahrer weder von Autos überholt, noch von Türen parkender Autos zu Fall gebracht werden können.

Dieses Engagement wurde im Jahre 2013 mit dem Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie Alltagsmobilität ausgezeichnet. Auf der Website heißt es dazu: "Für den Laudator Staatssekretär Gunther Adler vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, der die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für das Siegerprojekt übergab, zeigt die Stadt Soest, dass mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand ein deutlicher Sicherheits- und Komfortgewinn für den Radverkehr erzielt werden kann: „Gerade in Zeiten knapper Kassen ist dies ein für andere Kommunen nachahmenswertes Beispiel.“" (Quelle).


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